DPS – was bedeutet das?
Kurz erklärt
DPS steht für Damage per Second – also Schaden pro Sekunde. Der Begriff beschreibt zum einen einen Messwert (wie viel Schaden du in einem Zeitfenster verursachst) und zum anderen eine Rolle im Team: die Schadensausteilenden neben Tank (hält aus) und Healer/Support (heilt/bufft). Je nach Genre variiert, wie DPS berechnet wird und was als „guter Wert“ gilt – das Prinzip bleibt: mehr effektiver Schaden in weniger Zeit.
DPS (Wert) vs. DPS (Rolle)
Als Wert ist DPS eine Kennzahl, die Builds, Waffen, Talente oder Rotationen vergleichbar macht. Als Rolle meint DPS die Spielenden, die primär Schaden drücken – im MMORPG z. B. Melee/Ranged-DDs, in MOBAs „Carries“, im Shooter Fragger/Entry. Wichtig: Hohe DPS auf dem Papier nützt wenig, wenn Uptime, Positioning oder Zielpriorität nicht stimmen.
Wie wird DPS gemessen?
Grundprinzip
DPS = Gesamtschaden ÷ Zeit. Üblich sind feste Fenster (z. B. 30/60 Sek.) auf Dummies, in Logs oder per Combat Parser. In Raids oder Dungeons zählt oft der Sustained DPS (konstant über längere Phasen), während in PvP/BR Burst (viel Schaden in sehr kurzer Zeit) Match-entscheidend sein kann.
Häufige Irrtümer
„Mehr Sheet-DPS = mehr Damage im Fight“
Nicht zwingend. Papier-DPS ignoriert Mechaniken, Movement und Misses. Effektive DPS entsteht im Encounter – nicht im Loadout-Screen.
„Padding ist auch DPS“
„Padding“ (unnötiger Schaden auf Nebenziele) verfälscht Logs und gewinnt keine Kämpfe. Zielpriorität schlägt rohen Output.
„Burst ist besser als Sustain“
Kommt aufs Ziel an: PvP liebt Burst-Fenster, lange Bossphasen verlangen saubere Sustain-DPS.
Fazit
DPS ist die Kernwährung für Schaden – als Kennzahl und als Rolle. Wer gewinnen will, denkt über „mehr Schaden“ hinaus: Uptime, Rotation, Zielpriorität, Team-Synergien und saubere Technik. So wird aus Theorie-DPS echter Impact – im Raid, in der Lane und im Last Circle.



